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Bis zu den 1970er - Jahren konnte man Raps kaum als Lebens- und Futtermittel verwenden, denn er enthielt erhebliche Mengen der einfach ungesättigten Erucasäure und an Glucosinolaten. Erucasäure macht mehr als die Hälfte der Fettsäure herkömmlicher Rapssorten aus, sie verursacht Organschäden und Herzprobleme bei Menschen und Säugetieren. Wegen der Glucosinolate durften Raps-Pressrückstände nur zu geringen Anteile im Tierfutter sein.
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Die Züchtungsarbeiten in den letzten Jahren sind fortgeschritten, so wird nunmehr versucht mit kürzeren Sorten ( sog. Halbzwergen ) den Aufbau von viel Blattmasse zu verringern.
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Zwei Rapssorten - im Vordergrund ein Halbzwerg, dahinter - höherer Wuchs - eine Normalstrohhybride
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Die Rapssorten haben auch unterschiedliche Wachstumsprozesse. Am gleichen Tag gedrillte Rapssorten blühen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
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