Nach der Ernte erfolgt möglichst schnell eine Bodenbearbeitung in verschiedenen Stufen zur Vorbereitung der Aussaat für die nächste Ernte.
1. Massnahme
Zuerst werden die Fahrgassen aus dem Anbau des Vorjahres ca. 35 cm tief aufgerissen, da sich in den Fahrgassen möglicherweise Bodenverdichtungen gebildet haben.
2. Massnahme
Anschliessend erfolgt eine flache - ca. 4 cm tiefe - Bodenbearbeitung mit einem Grubber. Dieser ist ausgestattet mit Flügelscharen zum ganzflächigen Schneiden des Bodens und mit Scheibeneggen zum Vermischen von Boden und Stroh. Ziel ist es die Kapillarität zu unterbrechen und Ausfallgetreide und Unkrautsamen zum Keinem anzuregen. Das Stroh verbleibt auf dem Acker zur Humusanreicherung.
Ansicht eines Flügelschares zur ersten, flachen Bodenbearbeitung.
Der Boden wird ganzflächig aufgerissen.
Ansicht eines gegrubberten ( links - dunkel) und eines noch nicht gegrubberten ( rechts - hell ) Ackerschlages
3. Massnahme
Die Saatbettvorbereitung geschieht entweder:
a. mittels des Grubbers mit Schmalscharen
(Abb. s.u.)
Schmalschar - eingesetzt zur Vorbereitung des Saatbettes für die nachfolgende Drillmaschine
Mit dem Schmalschar wird der Boden ca. 12 bis 15 cm tief aufgerissen.
b. mittels eines Pfluges
Blick auf den Pflug mit Packer aus der Sicht des Fahrers.
Das Ausfallgetreide und das Unkraut sind gut gekeimt und gewachsen ( hellgrüne Fläche im Hintergrund ). Der Pflug wendet den Boden - unmittelbar nach dem Pflug erfolgt die Aussaat.